Anästhesie

Anästhesie

Im Vordergrund steht insbesondere Ihre Sicherheit aber auch der Komfort, den die heutigen modernen Narkoseverfahren ermöglichen, um den Eingriff für Sie möglichst unbelastend gewährleisten zu können.

In einem Narkosevor- dem sogenannten Prämedikationsgespräch unterhalten Sie sich mit Ihrem Anästhesisten über Ihre spezielle, individuelle Narkoseform, Nüchternheit, ggf. weitergeführte Medikation und Ihre persönlichen Wünsche und Vorlieben an eine Narkose. Eine Risikoaufklärung gehört selbstverständlich dazu.

Für ambulante Operationen kann dieses Prämedikationsgespräch unter unserer Telefonnummer

040–86692-284 terminlich vereinbart werden. Sie können mit unserer Hilfe entscheiden, ob Sie uns vor dem Operationstermin persönlich im Krankenhaus Tabea kennenlernen möchten oder dieses Gespräch telefonisch mit dem Anästhesisten erfolgt, wenn es sich um einen ambulanten Eingriff handelt.

Alle stationären Patienten werden von uns am Vortag der Operation in ihrem Zimmer auf der Station aufgesucht, damit sie in Ruhe über ihre Narkose informiert und aufgeklärt werden können. Auch für die stationären Patienten bieten wir im Tabea präoperativ eine Sprechstunde jeden Mittwoch zwischen 11:00 und 13:00 Uhr und Freitag zwischen 12:00 und 14:00 Uhr an.

Im Krankenhaus Tabea bieten wir sämtliche modernen Narkoseverfahren an. Folgend haben wir Ihnen die häufig angewendeten Standardverfahren aufgeführt:

1. Allgemeinanästhesie

Die Allgemeinanästhesie schaltet Ihr Bewusstsein und Schmerzempfinden im ganzen Körper aus. Sie befinden sich von Anfang bis Ende der Narkose in einem schlafähnlichen Zustand.

Zur Narkose wird meist eine Kombination von Medikamenten eingesetzt. Es handelt sich somit um eine total intravenöse Anästhesie (TIVA). Zur Sicherung der Atemwege kommt entweder eine Kehlkopfmaske (Larynxmaske) oder ein Beatmungsschlauch (Tubus) zum Einsatz.

2. Regionalanästhesie

Innerhalb der Gruppe der Regionalanästhesieverfahren lassen sich folgende Methoden unterscheiden:

Periduralanästhesie/Spinalanästhesie

Die Periduralanästhesie ermöglicht Schmerzfreiheit für alle Eingriffe unterhalb der Schlüsselbeine an Oberkörper, Bauch, Becken, Unterleib und den Beinen.

Die Spinalanästhesie eignet sich für alle Eingriffe unterhalb des Nabels. Bei diesen Verfahren werden die vom Operationsgebiet zum Rückenmark führenden Nerven betäubt. Dazu wird ein Betäubungsmittel an einer bestimmten Stelle der Wirbelsäule in den Rücken, in die Nähe der Nerven, gespritzt. Das Bewusstsein bleibt erhalten. Selbstverständlich können Sie zusätzlich über die Vene ein Beruhigungsmedikament erhalten.

Plexusanästhesie / Nervenblockaden

Armplexusanästhesien sind bei Operationen an den Händen, Unterarmen und Ellenbogen und vereinzelt auch an Oberarmen und Schulter einsetzbar. Nervenblockaden kommen bei Operationen an den Knien oder an den Füssen zum Einsatz. Es besteht auch die Möglichkeit über einen Katheter Betäubungsmedikament kontinuierlich zu verabreichen. Wir setzen diese Verfahren häufig in Kombination mit einer Vollnarkose ein.