Checkliste

Checkliste für Ihren Aufenthalt

Wir haben für Sie eine Checkliste zusammengestellt, die Ihnen die Vorbereitung Ihres Aufenthalts bei uns erleichtert.

Medikamente

Wenn Sie regelmäßig blutverdünnende Medikamente einnehmen (wie Aspirin, Aspro, ASS), sollten Sie diese nach Absprache mit Ihrem Hausarzt etwa 1 Woche vor dem OP-Termin absetzen. Informieren Sie uns bitte, wenn Sie diese Medikamente dennoch weiter nehmen. Tyklid, Plavix: Falls Sie Träger eines beschichteten Stents sein sollten, nehmen Sie diese Medikamente bitte weiter.

Sind Sie Marcumar-Patient, sollte die Einnahme nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt ca. 10 - 12 Tage vor dem OP-Termin abgesetzt und durch ein niedermolekulares Heparin subcutan ersetzt werden. Zum OP-Termin wird ein INR-Wert von höchstens 1,2 bzw. ein Quick-Wert größer als 80% angestrebt. Bitte am OP-Termin selber kein Heparin spritzen. Bei kleineren Eingriffen im Bereich der Dermatochirurgie müssen Sie das Marcumar nicht pausieren.

Bei stärkerer Belastung (z.B. Reisen, lange Einkaufsbummel) Tragen der Kompressionstrümpfe.

Anreisetag

Cremen Sie bitte am Anreisetag Ihre Beine nicht ein.

In der Regel werden Sie am Tag Ihrer Aufnahme operiert. Bitte nur ein kleines Frühstück einnehmen. Sollte die Operation am Aufnahmetag in Vollnarkose erfolgen, müssen Sie bitte nüchtern kommen. In Ausnahmefällen oder bei Operationen in Vollnarkose kann die Operation auch erst am nächsten Tag erfolgen.

Sollte Ihr Anreisetag ein Sonntag sein, dürfen Sie selbstverständlich alle Mahlzeiten zu sich nehmen, da sonntags nicht operiert wird.

Denken Sie bitte ...

  • an Ihre vom Hausarzt ausgestellte Krankenhauseinweisung.
  • an den vollständig ausgefüllten Antrag auf stationäre Aufnahme, den Sie mit der schriftlichen Terminbestätigung von uns erhalten haben.
  • an alle aktuellen Befunde (Labor, Herz/Kreislauf), sofern Sie Ihnen vorliegen.
  • an das Befreiungskärtchen Ihrer Krankenkasse, falls Sie als Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse vom gesetzlichen Eigenanteil befreit sind. Sie sollten sich darüber informieren, welche Positionen unter diese Befreiung fallen (z.B. Medikamente, Verbandsmittel, Kompressionstherapie usw.).
  • an Ihre EC-Karte, weil alle anfallenden gesetzlichen Eigenanteile sowie Nebenkosten während Ihres Klinikaufenthaltes (z.B. Telefon) mit Ihrer EC-Karte abgerechnet werden.

Persönliche Gegenstände

Bringen Sie bitte Ihre persönlichen Hygieneartikel, bequemes weites Schuhwerk, einen Wecker, Jogginganzug, Bademantel und eventuell ein kleines Kopfkissen mit. Handtücher werden gestellt.

Denken Sie auch an ein warmes T-Shirt mit kurzen Ärmeln für den kühlen, klimatisierten OP-Raum.

Nehmen Sie bitte wenig Geld und keine Wertgegenstände in die Klinik mit.

Service vor Ort

Wahlleistungen

Wahlleistungen wie Einbett-/Zweibettzimmer oder Chefarztbehandlung können Sie in einem gesonderten Vertrag direkt mit uns vereinbaren. Durch Wahlleistungen entstehen Ihnen zusätzliche Kosten. Bitte prüfen Sie daher vor Abschluss Ihres Vertrages den Umfang Ihres Versicherungsschutzes, um mögliche finanzielle Belastungen schon im Vorfeld einschätzen zu können.

Ihre Verpflegung

In unserem Krankenhaus verfügt über einen Patienten-Speiseraum, in dem wir täglich frisch zubereitete Speisen servieren. Über das aktuelle Angebot werden Sie durch unseren Wochenspeiseplan auf den Stationen informiert. Bitte informieren Sie uns schon vorab, wenn Sie eine spezielle Ernährung benötigen. Vor Ort helfen Ihnen das Stations- und Küchenpersonal gerne weiter.

Aufenthaltsraum

Unser Krankenhaus verfügt zusätzlich über einen Aufenthaltsraum. Hierhin können Sie sich jederzeit mit Ihren Angehörigen zurückziehen. Außerdem stehen Ihnen hier ein Kaffee- und ein Snackautomat zur Verfügung.

Internet, TV und Telefon

Ein Internetzugang über Wireless LAN steht Ihnen in unserem Klinikgebäude kostenpflichtig zur Verfügung. Das TV-Gerät und Telefon auf Ihrem Zimmer melden Sie auf Wunsch direkt über unseren zentralen Empfang (gegen Gebühr) an.

"Grüne Damen"

Unsere "Grünen Damen" sind ehrenamtliche Helferinnen, die sich darum kümmern,  Ihren Aufenthalt bei uns leichter und angenehmer zu machen. So erledigen sie zum Beispiel kleinere Besorgungen für Sie, und haben neben unseren Pflegekräften immer ein offenes Ohr für ein vertrauensvolles, offenes Gespräch.

Beschwerdemanagement

Beschwerdemanagement liegt uns besonders am Herzen - denn hier erhalten wir von den Personengruppen Feedback, für die wir arbeiten: Patienten, Angehörige, Besucher und Einweiser haben hier die Möglichkeit, sich mit Sorgen, Lob, Kritik und Beschwerden oder sonstigen Hinweisen an uns zu wenden.

Wir sind montags bis freitags
von 9.00 - 16.00 Uhr
persönlich oder telefonisch unter
Tel.: +49 - (0)40 86 69 2 204für Sie erreichbar.


Ein Fax oder eine Mail schicken:
Fax: +49 - (0)40  86 69 2 300
E-Mail: machmann@tabea-krankenhaus.de


Verantwortlich für das Beschwerdemanagement ist Michael Bachmann

 

Nach Ihrem Aufenthalt

Jeder Patient bedarf einer individuellen Versorgung. Deshalb nehmen wir uns die Zeit, um unseren Patienten in Einzelgesprächen zu erläutern, wie sie sich nach dem Klinikaufenthalt am besten verhalten.

Bevor Sie entlassen werden, wird Ihr Arzt mit ihnen über die erste Zeit nach dem Krankenhausaufenthalt sprechen und ihnen eventuelle Verhaltensweisen empfehlen. Ihr behandelnder Arzt bekommt von uns den Original-Arztbericht über Ihren Aufenthalt. Sie erhalten ebenfalls eine Kopie dieses Berichtes.

Die Abrechnung der in Anspruch genommenen Leistungen wie Telefon, TV und das Krankenhaustagegeld (es zählen jeweils der An-und Abreisetag als zwei volle Tage) erfolgt an unserem Hauptempfang am Tag der Entlassung in der Zeit von 8:00 Uhr bis 11:00 Uhr.

Als Zahlungsmittel akzeptieren wir Barzahlungen sowie Zahlungen mit der EC-Karte.

Am Empfang erhalten Sie auch eine Bescheinigung für die Tage Ihres Aufenthaltes bei uns. Eine Krankschreibung für Ihren Arbeitgeber für die Tage nach Ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus erhalten Sie ausschließlich von Ihrem behandelnden Haus- oder Facharzt.

Häufig gestellte Fragen

Dr. Guido Bruning, Dr. Harald Salzbrunn und Dr. Susanne Rachow beantworten hier Fragen, die von unseren Patienten am häufigsten gestellt werden. Wenn Sie eine Frage haben, die hier nicht beantwortet
wird – oder die Sie gern ausführlicher erläutert haben möchten – dann rufen Sie uns einfach an unter 040 86692-100.

Wo bleibt nach der Operation das Blut? Sucht es sich jetzt andere Wege?

Wenn die oberflächlichen Venen zu Krampfadern verändert sind, haben sie überhaupt keine Transportfunktion mehr. Durch das in ihnen nach unten sackende Blut werden die tiefen Venen sogar noch überlastet, da sie dieses zusätzlich zurücktransportieren müssen – also quasi 110% der gesamten Blutmenge. Nach der Operation sind die tiefen Venen problemlos in der Lage, „nur“ das gesamte Blut aus dem Bein zum Herzen zurückzubefördern. Neue Wege brauchen sich nicht zu bilden.

Was ist wenn die tiefen Venen auch kaputt sind?

Die tiefen Venen sind eigentlich nur kaputt, wenn man mal eine [[tiefe Beinvenenthrombose::Bildung eines Blutgerinnsels in einer tief gelegenen Bein- oder Beckenvene, welche das Gefäß teilweise oder vollständig verschließen kann]] gehabt hat. Dies wird vor der Operation mit genauen Ultraschalluntersuchungen ausgeschlossen.

Was ist, wenn ich mal einen Bypass brauche?

Einen Bypass kann man neben den Beinvenen auch aus 2 Arterien machen, die sich im Brustkorb befinden. Weiterhin belassen wir soweit möglich das untere Stück der Stammvene, damit man dieses noch für einen eventuellen Bypass verwenden kann.

Fallen die Pflaster von selbst nach der Operation ab? Müssen Fäden gezogen werden?
Wir verwenden Nahtmaterial, das sich von alleine auflöst. Das Ziehen von Fäden ist nicht erforderlich. Die verwendeten Klammerpflaster können und sollen Sie selber nach 8 Tagen beim Duschen abziehen.

Wie lange nach der Operation darf ich keinen Sport treiben? Wann darf ich wieder in die Sauna oder ins Schwimmbad?

Sie dürfen nach der Operation alles machen, was das tägliche Leben von Ihnen verlangt. Joggen und Fahrradfahren geht meist nach ca. 2 Wochen wieder, Kraftsportarten nach 4 - 6 Wochen. Schwimmen dürfen Sie nach 2 Wochen – auch im Warmbad. Mit dem Saunabesuch sollten Sie mindestens 8 Wochen warten.

Wann kann ich wieder arbeiten?

Das hängt von Ihrem Beruf ab. Meist geht es bei nicht schweren körperlichen Tätigkeiten nach ca. 1 Woche wieder. Bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten oder Berufen, bei denen man den ganzen Tag steht, dauert es meist 2 Wochen.

Wann darf ich wieder schwer heben?

Sie sollten sich die ersten 14 Tage zurückhalten. Es ist jedoch nicht wie bei der Operation eines Leistenbruchs, dass die Naht wieder platzen kann.

Kann man Krampfadern auch im Sommer operieren?

Uneingeschränkt ja! Es gibt nach wie vor bei Patienten und einweisenden Ärzten Vorbehalte gegen die Krampfader-Operation im Sommer. Weder aus medizinischer noch aus ästehtisch-kosmetischer Sicht aber gibt es Gründe, die dagegen sprechen. Die Abheilungsphase ist kurz, schon nach wenigen Wochen kann wieder gebadet werden, und auch Sonnenlicht schadet nicht. Und in jedem Fall ist das Ergebnis ästhetisch ansprechender als der Zustand vor der Operation.

Kommen Krampfadern wieder?

Eine Operation ist keine Garantie für ein krampfaderfreies Leben. Sie haben jedoch gute Chancen dauerhaft keine neuen Krampfadern zu bekommen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich aus einer operierten Leiste wieder Krampfadern bilden liegt bei unter 10%.

Wie kann man Krampfadern vorbeugen?

Da bei der Entstehung von Krampfadern die Veranlagung eine große Rolle spielt hat man selbst nur einen geringen Einfluss. Man sollte sich ausreichend bewegen und Übergewicht vermeiden. Das Tragen von Kompressionsstrümpfen verhindert nicht die Entstehung von Krampfadern, sondern ist deren Therapie.

Reichen Kompressionskniestrümpfe aus?

80% der Wirkung eines Kompressionsstrumpfes entfaltet sich am Unterschenkel. Die Kompression des Oberschenkels bringt nur ca. 20% mehr. Es ist für den Erfolg der Kompressionstherapie nicht notwendig die Krampfadern an sich zu komprimieren. Aus diesen Gründen ist ein Kompressionskniestrumpf ausreichend. Natürlich kann auf Wunsch des Patienten oder bei Rockträgerinnen auch ein Oberschenkelstrumpf getragen werden.

Wie lange wirkt die Betäubung?

Die Betäubung hält je nach verwendetem örtlichem Betäubungsmittel ca. 2-6 Stunden an. Dieses reicht für die Operation sicher aus. Nach der Operation ist der postoperative Schmerz durch die anhaltende Wirkung des Betäubungsmittels noch ausgeschaltet. Setzt dieser ein, stehen Schmerzmittel in verschiedenen Stärken zu Verfügung. Sie dürfen und sollen nach der Operation beim ersten Auftreten von Schmerzen Schmerzmittel anfordern.

Wann darf ich nach der Operation wieder sexuell aktiv sein?

Eine Einschränkung der sexuellen Aktivität ist nach der Operation nur dann erforderlich, wie bei Ihnen noch Schmerzen bestehen.

Downloads

Flyer Venen& Dermatochirurgie

Tabea_gesunde_beine_6S_160414.pdf (1,9 MiB)