Die spezifischen Verletzungen bei Lauf-, Kontakt- und Ballsportarten betreffen sehr häufig das Knie, die Schulter sowie Fuß- und Sprunggelenk. Die Sportler sind auf eine schnelle und belastungsfähige Widerherstellung der verletzen Binnenstrukturen angewiesen.

Sportorthopädie und arthroskopische Chirurgie

Die spezifischen Verletzungen bei Lauf-, Kontakt- und Ballsportarten betreffen sehr häufig das Knie, die Schulter und das Sprunggelenk. Die Sportler sind auf eine schnelle und belastungsfähige Wiederherstellung der verletzten Binnenstrukturen angewiesen.

Leistungsspektrum Sportorthopädie und arthroskopische Chirurgie

Das Leistungsspektrum der operativen Versorgung umfasst:

Knie:

  • Meniskus
  • Knorpel
  • Quadrizepssehne / Patellarsehne
  • Kreuzband
  • Patella
  • Beinachsenkorrekturen
  • Arthrose

Schulter:

  • Impingemenent
  • Rotatorenmanschette
  • Instabilität
  • Schultereckgelenk
  • Kalkschulter
  • Bizepssehne
  • Schultersteife
  • Arthrose

Sprunggelenk:

  • Knorpel
  • Impingement
  • Instabilität
  • Achillessehne
  • Peronealsehnen
  • Arthrose
Sportverletzungen

Sportverletzungen sind Verletzungen, die sich Freizeit- und Leistungssportler bei der Ausübung ihres Sports zuziehen. 20% aller Unfälle in Deutschland sind Sportunfälle. Jährlich verletzen sich in Deutschland bis zu 2 Millionen Sportler – Tendenz steigend. Je nach Belastung und Risiko sind bestimmte Verletzungen typisch für bestimmte Sportarten. Ein Riss des vorderen Kreuzbandes ist zum Beispiel eine typische Verletzung bei Ballsportarten, wie Fußball, Handball oder Basketball sowie beim Skifahren.

Läufer können aufgrund chronischer Schäden der Kniescheiben- oder Achillessehne ihren Sport nicht mehr ausüben. Nicht selten entstehen auch Begleitverletzungen des Gelenkknorpels. Dann muss beurteilt werden, ob eine Beinfehlstellung ( O- oder X-Bein) vorliegt, die ggf. korrigiert werden muss ( Umstellungsosteotomie), um den Knorpel zu entlasten.

Die Sportorthopädie umfasst als Teilgebiet der Sportmedizin die operative Behandlung von Sportverletzungen und chronischer Überlastungsschäden. Dabei werden die überwiegende Anzahl der Operationen arthroskopisch (Schlüssellochoperationen) und minimalinvasiv durchgeführt. Ziel ist es, die Sportfähigkeit so gut wie möglich wiederherzustellen.

Schulterluxationen (Verrenkungen) treten vor allem bei Wurfsportarten oder beim Sturz auf den nach hinten ausgestreckten Arm – z.B. beim Snowboarden oder Skaten auf. Bei Tennisspielern kann es durch die starke Ausholbewegung beim Aufschlag zu Teilrissen der Sehnenmanschette kommen. Bodybuilder leiden häufig unter einer Überlastung und Schädigung des Schultereckgelenkes bzw. der Rotatorenmanschette.

 

Dr. med. Mathias Himmelspach

Leitender Oberarzt Sportorthopädie und arthroskopische Chirurgie

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