NEUROPAIN© Project
Einige Patienten mit neuropathischen Schmerzen sprechen hervorragend auf bestimmte Medikamente an, andere wiederum nicht (man spricht vom sogen. „Non-Response“). Dies gilt vor allem auch für Patienten, die an der gleichen Erkrankung leiden. Hierfür gibt es bislang keine wirkliche Begründung. Die Ursache für Non-Response ist in der Regel unklar.Derzeitige wissenschaftliche Aktivitäten
In einer Paneuropäischen open-label Multicenter-Beobachtungsstudie haben sich die wichtigsten und führenden Wissenschaftler Europas auf dem Gebiet der neuropathischen Schmerzen zu einem Forschungsverbund zusammengefunden, um Ursachen für eine Non-Response zu erforschen. Mit Hilfe klinischer Untersuchungen, einer Vielzahl unterschiedlicher validierter Fragebögen und unter Einsatz einer umfassenden standardisierten QST-Untersuchung (Quantitative Sensorische Testung) sollen spezifische und unterscheidbare somatosensorische Profile bei Respondern bestimmter Medikamente entdeckt werden. Das konstituierende Meeting fand im Dezember 2007 in Rom statt, das erste Folgetreffen im April 2009 in Prag. Die Studie selbst begann mit dem kick-off Meeting in Frankfurt im Februar 2010 . Das Projekt wir durch die Firma Pfizer durch einen wissenschaftlichen Grant finanziell unterstützt.
Studienleiter
- Prof. Dr. Ralf. Baron, Kiel (Managing Researcher)
- Prof. Dr. Dr. Thomas Tölle, München
- Priv.-Doz. Dr. Rainer Freynhagen, Tutzing
- Managing Research Institution: Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
Kooperationspartner
- Prof. Attal, Nadine, Paris, Frankreich
- Prof. Bouhassira, Didier, Paris, Frankreich
- Prof. Cruccu, Giorgio, Rom, Italien
- Dr. Haanppää, Maija, Helsinki, Finland
- Prof. Hansson, Per, Stockholm, Schweden
- Prof. Jensen, Troels, Aarhaues, Dänemark
- Prof. Meier, Christoph, Bochum, Deutschland (Datenkoordination)
- Prof. Rice, Andrew, London, UK
- Dr. Serra, Jordi, Barcelona, Spanien
- Prof. Treede, Manheim (Trainingscenter)
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Am Benedictus Krankenhaus wird die Diagnostik- und Behandlungsqualität für Patienten mit neuropathischen Schmerzen durch die Etablierung eines zertifizierten QST-Labors (QST = Quantitative Sensorische Testung) weiter gesteigert. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, bereits sehr frühzeitig neue wissenschaftliche Erkenntnisse in die tägliche klinische Arbeit des Tutzinger Schmerzzentrums einzubringen. Mehr Informationen hierzu:Abstract Therapiealgorhitmen neuropatische Schmerzen
(PDF 104 KB)