Krankenhaus Tabea
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Phimose (Vorhautverengung)

Unter einer Phimose versteht man eine Verengung der Vorhautöffnung am Penis, durch die sich die Vorhaut gar nicht oder nur unter Schmerzen hinter die Eichel zurückziehen lässt.

Dieser im Kindesalter noch normale Entwicklungszustand (physiologische Phimose) bildet sich im Laufe der Pubertät zurück. Bei fehlender Lösung der Phimose über die Pubertät hinaus spricht man von einer primären Phimose, die bei etwa 1% der Jugendlichen auftritt und in der Regel von einem Urologen versorgt wird.

Hingegen entsteht die sogenannte sekundäre Phimose im Erwachsenenalter meist im Rahmen chronischer Entzündungsprozesse mit folgender Schrumpfung der Vorhaut (zum Beispiel durch wiederholte Infektionen oder bei Lichen sclerosus et atrophicus) oder infolge wiederholten Einreißens der Vorhaut (durch Manipulation) mit anschließender Narbenbildung.

Symptome und Komplikationen

Beim Zurückziehen der Vorhaut entstehen Schmerzen und es wird eventuell ein „Schnürring“ der Vorhaut infolge der Minderdurchblutung sichtbar. Erektion und Geschlechtsverkehr können ebenfalls sehr schmerzhaft sein. Eine zurückgezogene, verengte Vorhaut kann im schlimmsten Fall zu einer akuten venösen Abflusshinderung der Eichel führen, die einer notfallmäßigen Therapie bedarf. Bei langfristig unbehandelter Phimose besteht das Risiko wiederholter Infektionen der Eichel und der Harnwege sowie ein erhöhtes Risiko für ein Peniskarzinom.

Therapie

Die Therapie der Wahl ist die medizinische Beschneidung (Zirkumzision). Das äußere und das innere Blatt der Vorhaut werden entfernt, die anschließende Naht erfolgt mittels selbstauflösender Fäden. Die Operation kann in örtlicher Betäubung erfolgen, was den Vorteil bietet, dass es danach deutlich seltener zu schmerzhaften Erektionen kommt. Nach der Operation erfolgt die Anlage eines weichen Salbenverbandes.

Behandlungsspektrum

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